Tierarztpraxis Astrid Rollin
 
 

Trostworte

Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,

um ihr Heim und alles, was sie haben

denen zu hinterlassen, die sie lieben.

 Ich würde auch solch’ ein Testament machen,

wenn ich schreiben könnte.

 


Einen armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner

würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,

meinen Napf, mein kuscheliges Bett,

mein weiches Kissen, mein Spielzeug

und den so geliebten Schoß,

die sanft streichelnde Hand,

die liebevolle Stimme,

den Platz, den ich in jemanden Herzen hatte,

die Liebe, die mir zu guter Letzt

zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,

gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag ´ bitte nicht:

Nie wieder werde ich ein Tier haben,

der Verlust tut mir zu weh!

Such dir eine einsame, ungeliebte Katze aus

und gib ihr meinen Platz. 

Das ist mein Erbe. 

Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles,

was ich geben kann.

(Margaret Throwton)

Hinter dem Regenbogen


Es ist uns allen unbekannt

Und heißt das Regenbogenland.

Wann immer ein Tier von uns geht

Und man die Welt nicht mehr versteht

Weiß man auch tief in seinem Herzen

Es ist befreit von allen Schmerzen.



Und es genießt es, frei zu sein.

Nur wer zurückbleibt ist allein.

Nun kann es springen, laufen, spielen

Bis irgendwann eins von den vielen

Mit einem Male innehält

Erinnert sich, dass jemand fehlt.



Egal, wo es jetzt gerade weilt

Beglückt kommt es herbeigeeilt.

Dort, wo der Regenbogen endet

Ihr irgendwann euch wieder findet.